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Pressemitteilung

Nr. 557 vom 25.11.2021

Ohne Lenkung geht nichts - Landrat Dr. Bläse besucht Bosch AS in Schwäbisch Gmünd

Die Robert Bosch Automotive Steering GmbH in Schwäbisch Gmünd zählt zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Lenkungstechnik. Hier entstehen innovative Produkte mit Zukunft, die gleichzeitig für die Sicherung des Standorts stehen. Höchste Qualität und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Entwicklungen werden von der Firmenleitung groß geschrieben. Davon überzeugten sich Landrat Dr. Joachim Bläse und Wirtschaftsförderin Andrea Hahn jüngst bei einem Besuch im Werk 7 auf dem Gügling. Mehrere Tausend Lenkungen werden hier täglich produziert für eine Vielzahl an Fahrzeugherstellern und -modellen. Eine neue Logistikhalle befindet sich aktuell im Bau.

"Ohne Lenkung geht nichts", so die einhellige Meinung der Bosch AS-Geschäftsleitung und des Landrats, womit ein deutliches Statement für die Stärkung des Standorts Schwäbisch Gmünd verbunden war. Ergänzend betonte Bläse, dass Umweltaspekte und Nachhaltigkeit eine immer größere und wichtigere Rolle spielen, sowohl für das Produkt selbst als auch für Lieferketten und Prozesse im Unternehmen. Klimaneutralität durch Zertifikate sei bei Bosch bereits erreicht. Doch von der Zertifikatslösung wolle man auch wieder wegkommen. Bei BOSCH AS ist die umweltgerechte Produktgestaltung ein fester Bestandteil der Entwicklungsanforderung. Als größter Standort von Automotive Steering mit Werk und Zentrale ist Schwäbisch Gmünd Leitwerk für die weltweite Fertigung und Montage, Kompetenzzentrum für Entwicklung sowie Innovationszentrum für neue Produkte und Methoden. Nach dem Motto "regional aktiv, weltweit erfolgreich" wird stetig daran getüftelt, das Nutzererlebnis der Fahrzeuglenkung und die Sicherheit zu optimieren. Im Rahmen des Firmenbesuchs wurden verschiedene Innovationen vorgestellt. So z. B. "Steer-by-Wire", eine neue Technologie, die die mechanische Verbindung von Lenkrad zur Achse durch ein elektrisches Signal ersetzt. Die Lenkvorgaben vom Fahrenden werden digital übertragen. Damit verbunden sind neue Sicherheits- und Komfortfunktionen und eine neue, vereinfachte Fahrzeugführung. In unterschiedlichen Förderprojekten und mit verschiedenen Kooperationspartnern ist Bosch AS darüber hinaus beispielsweise in den Themenfeldern autonomes Fahren oder Logistik aktiv.

Beim Kampf um Talente setzt Bosch AS auf die konsequente Qualifizierung der Beschäftigten und auf die Ausbildung im Unternehmen. Akademische Weiterbildungsangebote in Verbindung mit dem Graduate Campus der Hochschule Aalen werden ebenso genutzt wie beispielsweise der IHK-Zertifikatslehrgang "Fachkraft für Industrie 4.0". Beste Erfahrungen über viele Jahre hat man auch mit Kooperationen zur Beschäftigung von Menschen mit Handicap gesammelt. Hochmotiviert sorgt eine Gruppe der Stiftung Haus Lindenhof dafür, dass passende Ersatzteile für Fachwerkstätten zusammengestellt werden, was gleichzeitig zur Verlängerung der Lebensdauer der Produkte beiträgt.

Fazit des Landrats nach dem Besuch: "Mit einem klaren, gemeinschaftlich erarbeiteten Zielbild und dem großen Engagement von Bosch AS in Sachen Innovation, Nachhaltigkeit und Qualifizierung wird alles dafür getan, den Standort Schwäbisch Gmünd und die damit verbundenen Arbeitsplätze trotz oder gerade wegen der notwendigen Restrukturierung zukunftssicher aufzustellen. Die Landkreisverwaltung ist für die Firmen im Ostalbkreis ein verlässlicher Partner, gerade in Zeiten der ökologischen und ökonomischen Transformation und des demografischen Wandels."

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Firmenbesuch bei Bosch AS auf dem Gügling. V.l.n.r.: Dr. Martin Ruff (Innovation Manager Bosch AS), Dr. Gerta Marliani (Vorsitzende der Geschäftsführung Bosch AS), Landrat Dr. Joachim Bläse, Wirtschaftsförderin Andrea Hahn, Dr. Stefan Waschul (Geschäftsführer Entwicklung Bosch AS)
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Kontakt

Landratsamt Ostalbkreis

Pressestelle
Susanne Dietterle

Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen

Telefon 07361 503-1312
Telefax 07361 50358-1312