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Pressemitteilung

Nr. 540 vom 16.11.2021

Wie wirkt sich der Green Deal auf die regionale Wirtschaft aus?

Der Europäische Green Deal will Klimaneutralität und Wirtschaftswachstum in Einklang bringen. Mit einer Podiumsdiskussion gehen die Wirtschaftsförderung des Ostalbkreises, der EUROPoint Ostalb und die IHK Ostwürttemberg am 29. November 2021 um 18:30 Uhr der Frage nach, welche Chancen und Risiken damit für die Wirtschaft in der Region Ostwürttemberg verbunden sind.

Die Europäische Union möchte bis 2050 klimaneutral werden. Die Leitstrategie ist dabei der Green Deal, der alle zukünftigen Gesetzesinitiativen klimaverträglich machen soll. Der nachhaltige Umbau von Wirtschaft, Energie und Verkehr wird auch als Chance für neues Wirtschaftswachstum und die europäische Wettbewerbsfähigkeit gesehen.

Als überwiegend von Produktion geprägte Region stellt sich für Ostwürttemberg die Frage, wie sich die Pläne der Europäischen Union auf die Unternehmen vor Ort auswirken werden. Insbesondere im Ostalbkreis sitzen viele Automobilzulieferer, die ihre Produktion und ihre Produkte mittelfristig anpassen müssen. Andere Unternehmen in der Region sind schon heute Teil des grünen Wandels und gestalten diesen durch Innovationen aktiv mit.

Die Veranstaltung "Wirtschaft im Wandel – Chancen und Risiken des Green Deal für die Unternehmen der Region Ostwürttemberg" befasst sich damit, wie Unternehmen unserer Region mit den zunehmenden Klimaanforderungen umgehen können. Zunächst führen Dr. Renke Deckarm von der Europäischen Kommission in München und Dr. Sebastian Bolay, Referatsleiter Energiepolitik des Deutschen Industrie- und Handelskammertag, mit Impulsvorträgen in das Thema ein. Anschließend diskutieren Dr. Renke Deckarm sowie Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, mit Vertretern aus der Region: Sebastian Maier, Technischer Vorstand der EnBW ODR AG, Hermann Stark, Geschäftsführer der VAF GmbH, und Kai Bliesener, 1. Bevollmächtigter der IG Metall im Ostalbkreis bringen dabei Perspektiven der Energiewirtschaft, des Mittelstands und der Beschäftigten ein. Das Publikum kann in die Diskussion Fragen einbringen. Die Veranstaltung wird moderiert von Frank Wiesner vom SWR Studio Ulm.

Veranstaltungsort ist das Landratsamt Ostalbkreis, Großer Sitzungssaal, Stuttgarter Str. 41, 73430 Aalen. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen stehen nur begrenzt Plätze für eine Präsenzteilnahme zur Verfügung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen, so dass ein Nachweis über eine Impfung/Genesung (2G) bei Eintritt vorzulegen ist. Alternativ kann die Veranstaltung auch via Live-Stream verfolgt werden. In beiden Fällen wird um Anmeldung bis zum 25. November 2021 unter info[at]europoint.de oder via Telefon unter der Nummer 07361-503 1215 gebeten.

Die Veranstaltung ist eingebettet in die Zukunftsinitiative Ostwürttemberg, die der Ostalbkreis gemeinsam mit dem Landkreis Heidenheim, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg mbH und der IHK Ostwürttemberg vor Kurzem gestartet hat. Das Ziel des Zukunftsinitiative ist es, die Herausforderungen der Transformation zu einer nachhaltigen und digitalen Wirtschaft aktiv zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit der Region Ostwürttemberg weiter auszubauen.


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Mehr zu diesem Thema

· EUROPoint Ostalb im Ostalbkreishaus in Aalen

Kontakt

Landratsamt Ostalbkreis

Pressestelle
Susanne Dietterle

Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen

Telefon 07361 503-1312
Telefax 07361 50358-1312