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Pressemitteilung

Nr. 80 vom 03.03.2021

In den Ostalbkreis fließt mehr BioNTech-Impfstoff - Dezentrales Impfen in den Kommunen startet mit Pilotprojekt für Mutlangen und umliegende Gemeinden

Ab Donnerstag, 11. März 2021, beginnen die Impfungen von Über-80-Jährigen im Ostalbkreis vor Ort in den Kommunen. Wie Landrat Dr. Joachim Bläse informiert, machen die Gemeinden Mutlangen, Durlangen, Ruppertshofen, Spraitbach, Täferrot und die Stadt Lorch gemeinsam den Auftakt. Im Rahmen eines Pilotprojekts des Sozialministeriums finden die Impfungen im Mutlanger Forum statt. Geimpft wird durch Mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses.

Für den Landrat, der sich in den vergangenen Wochen intensiv beim Sozialministerium für eine bessere Versorgung des Ostalbkreises vor allem mit dem BioNTech-Impfstoff eingesetzt hat, ist dies ein positives Signal. "Die Impfungen in den Altenpflegeheimen im Ostalbkreis sind nahezu abgeschlossen, sodass wir mit dem Impfen früher als gedacht in die Fläche gehen und unsere Seniorinnen und Senioren vor Ort versorgen können. Auch bekommen wir damit insgesamt mehr BioNTech-Impfstoff in den Ostalbkreis, können unsere Bürgerinnen und Bürger über 80 schneller impfen und ersparen ihnen weite Anfahrtswege", freut sich Bläse. Den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Gemeinden des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald und der Stadt Lorch, insbesondere Bürgermeisterin Stephanie Eßwein von Mutlangen, dankt der Landrat für ihr Engagement, durch das der Einstieg ins dezentrale Impfen kurzfristig möglich wurde.

Bürgerinnen und Bürger werden von den Kommunen angeschrieben
Die Terminkoordination der Mobilen Imfpteams übernimmt die Landkreisverwaltung. Aber auch in den Städten und Gemeinden ist in kurzer Zeit sehr viel zu tun. Das Mutlanger Forum wird im Kleinen nach dem Vorbild des Aalener KIZ kurzfristig zum Impfzentrum umgebaut. Einen Eindruck von der Einrichtung und den Abläufen haben sich Bürgermeisterin Eßwein und ihre Mitarbeiter im Aalener Impfzentrum diese Woche bei einem Rundgang mit dem Ärztlichen Leiter des KIZ Peter Schmidt bereits verschafft. Nun wird mit Hochdruck am Aufbau der Infrastuktur im Forum gearbeitet.

Alle impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger, also rund 1.900 Über-80-Jährige in den sechs Kommunen, werden persönlich von den Bürgermeisterämtern angeschrieben. Wer geimpft werden möchte, muss sich bei den Rathäusern bis zu einem Stichtag zurückmelden und erhält dann von dort eine schriftliche Einladung für einen verbindlichen Erst- und Zweittermin. Die Termine können nicht verschoben oder nachgeholt werden.

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Eßwein, Gerstlauer, Kühnl, Bareis, Schurr und Funk haben sich auf einen Terminplan verständigt. Dieser sieht vor, dass die Impfteams von Donnerstag, 11. März bis voraussichtlich Montag, 15. März in Mutlangen sind. Voraussichtlich werden donnerstags und freitags Mutlanger Seniorinnen und Senioren geimpft, samstags folgen Durlangen und Spraitbach, sonntags Ruppertshofen und Täferrot und montags Lorch.
"Wir sind sehr froh und dankbar über dieses Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger. Auch wenn es jetzt zunächst viel Arbeit bedeutet, sind wir alle uns dieses wichtigen Schrittes bewusst zur Rückkehr in Richtung Normalität", so die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Weitere dezentrale Impftermine in Vorbereitung
"Wir sind momentan im engen Austausch mit dem Zentralen Impfzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses und stimmen Termine ab, um weitere Ortstermine zu organisieren", informiert Landrat Dr. Bläse. Bei der Auswahl der Kommunen seien insbesondere die Entfernung zum nächsten Impfzentrum sowie die Verkehrsanbindung entscheidende Kriterien, so Bläse weiter. Deshalb würden zunächst Kommunen außerhalb eines 20 bis 25 km-Radius um Aalen berücksichtigt. "Sobald die Terminplanung mit den Städten und Gemeinden steht, werden wir öffentlich informieren", kündigt der Landrat an.

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