Nr. 348 vom 05.08.2026
VARTA AG - Landrat Dr. Bläse kämpft um den Erhalt der Arbeitsplätze und Kompetenzen vor Ort
Landrat Dr. Joachim Bläse ist sehr besorgt um die Arbeitsplätze und das Schicksal der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei VARTA. Er hofft auf ein Zukunftskonzept und eine Zukunftsstruktur bei VARTA, welche die Arbeitsplätze hält und sichert. Deutschland und Europa brauchen bei Batterien eigene Kompetenzen und Resilienz.
Dr. Joachim Bläse: "Ich habe mich an den Insolvenzverwalter gewandt und setze darauf, dass die Restrukturierung genutzt wird, um neue Produkte zur Marktreife zu bringen und tragfähige Kerngeschäfte zu sichern."
Der Ostalbkreis verfügt über ein deutschlandweit einzigartiges Kompetenzcluster für Batterie- und Energiespeichertechnologien. Zentrale Akteure sind die VARTA AG mit über 130 Jahren Batterieexpertise, die Hochschule Aalen mit ihrem Institut für Materialforschung und der Beteiligung an bundesgeförderten Kompetenzclustern sowie das fem Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd, das u. a. an neuartigen Elektrodenmaterialien forscht. Dieses gewachsene Zusammenspiel aus Forschung und industrieller Fertigung ist ein strategischer Standortvorteil. VARTA ist zudem Koordinator im bundesgeförderten Forschungsprojekt ENTISE (Entwicklung der Natrium-Ionen-Technologie für industriell skalierbare Energiespeicher), an dem zahlreichen Unternehmen und Hochschulen beteiligt sind.
Ziel muss es daher sein, Kerne von Wertschöpfung und Know-How bei VARTA hier vor Ort zu halten.
Mit dem Staatsministerium, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister sowie mit der Wirtschaftsministerin steht der Ostalbkreis im Austausch. "Die Landesregierung weiß, was VARTA für den hiesigen Wirtschaftsstandort und für Baden-Württemberg bedeutet.
Darüber hinaus ist VARTA von hoher strategischer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Batterie- und Speichertechnologie in Deutschland und Europa", so der Landrat.
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