Nr. 268 vom 22.06.2026
Inklusionstreffen des Ostalbkreises in Ellwangen – Austausch, Projekte und starke Impulse
Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der Inklusionsbeiräte aus Aalen, Neresheim, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen trafen sich am 12. Juni 2026 im Großen Sitzungssaal des Ellwanger Rathauses zum dritten Inklusionstreffen des Ostalbkreises. Landrat Dr. Joachim Bläse eröffnete die Sitzung und betonte: "Das ehrenamtliche Engagement unserer Inklusionsbeiräte ist von unschätzbarem Wert und trägt maßgeblich zu einer inklusiven Weiterentwicklung unserer Region bei." Oberbürgermeister Michael Dambacher begrüßte die Teilnehmenden und verwies auf Maßnahmen, die im Rahmen der Landesgartenschau auf Anregung des Inklusionsbeirats umgesetzt wurden.
Einen starken inhaltlichen Akzent setzte der Impulsvortrag der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Die Beratungsstelle unterstützt Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen kostenfrei rund um Themen wie Arbeit, Freizeit, Pflege und Mobilität. Anschließend präsentierten die Inklusionsbeiräte ihre aktuellen Projekte: Aalen berichtete über seine Arbeitsgruppen, Neresheim stellte eine Netzwerkkarte, ein Frühförder-Handbuch und einen Leitfaden für barrierefreie Veranstaltungen vor. Schwäbisch Gmünd gab einen kompakten Überblick über Fortschritte im eigenen Aktionsplan. Der Ellwanger Inklusionsbeirat stellte ein Schulprojekt zu "sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen" vor, bei dem Schülerinnen und Schüler in Workshops sensibilisiert wurden und Barrieren in Selbsterfahrungsübungen unmittelbar erleben konnten. Zum Abschluss lud Schwäbisch Gmünd zum nächsten Inklusionstreffen im Jahr 2028 ein. Der Vormittag endete mit einem gemeinsamen Imbiss und dem Besuch der Landesgartenschau.


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