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Pressemitteilung

Nr. 211 vom 18.05.2026

IW-Regionalranking 2026: Ostalbkreis trotzt dem Landestrend – eine von nur zwei Gewinnerregionen in Baden-Württemberg

Der Ostalbkreis hat sich im aktuellen IW-Regionalranking 2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Consult) erneut verbessert und zählt im Niveauvergleich aller 400 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands zu den Regionen mit überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit. Im Langzeitvergleich, der die Entwicklung der vergangenen Dekade abbildet, zählt der Ostalbkreis zu der Kategorie der "Gewinner“-Regionen, die ihre Position im Zeitraum zwischen 2016 und 2026 um mindestens 25 Plätze verbessern konnten. Damit bestätigt die Studie den Aufwärtstrend des Kreises, der sich bereits im Prognos Zukunftsatlas 2025 mit Rang 27 niedergeschlagen hatte.

Das IW-Regionalranking 2026 ermöglicht erstmals einen konsistenten Langzeitvergleich über zehn Jahre und offenbart dabei bemerkenswerte Verschiebungen in der regionalen Landschaft Deutschlands. Der Landkreis München verteidigt den ersten Platz im Niveauranking, gefolgt von der Stadt München und dem Landkreis Tirschenreuth, der sich als einer der größten Langzeitgewinner um 196 Ränge verbesserte. Baden-Württemberg verliert insgesamt deutlich an Boden: 27 von 44 Regionen des Landes haben in der letzten Dekade mindestens 25 Plätze eingebüßt. Ursächlich ist vor allem die Krise der Automobilindustrie, die industriestarke Standorte im Südwesten besonders trifft. Auffällig ist, dass norddeutsche Regionen und kreisfreie Städte zunehmend an Dynamik gewinnen, während die traditionell starken süddeutschen Industrieregionen nachgeben.

"Das IW-Regionalranking bestätigt, dass der Ostalbkreis sich auch in einem zunehmend schwierigen Umfeld behauptet – und das gegen den Trend vieler baden-württembergischer Regionen", so Landrat Dr. Joachim Bläse. "Das ist ein ermutigendes Signal an die Menschen und Unternehmen in unserer Region. Zugleich zeigt die Studie unmissverständlich: Erfolgreiche Regionen ruhen sich nicht auf Erreichtem aus, sondern entwickeln ihre Stärken konsequent weiter. Die Beispiele Würzburg, Tirschenreuth oder Cottbus machen deutlich, dass gezielte Investitionen in Innovation, Lebensqualität und wirtschaftliche Diversifizierung den Unterschied machen. Das ist auch unser Auftrag. Wir müssen Fachkräftesicherung, Digitalisierung und Standortattraktivität noch entschlossener vorantreiben, um unsere Position langfristig zu sichern."

Hintergrund zum IW-Regionalranking
Das IW-Regionalranking wird seit 2016 alle zwei Jahre von der IW Consult, einer Tochter des Instituts der deutschen Wirtschaft, veröffentlicht. Es bewertet alle 400 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands anhand von 14 ökonometrisch identifizierten Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität. Die Ergebnisse werden sowohl als Niveauranking (Status quo) als auch als Dynamikranking (jüngste Entwicklung und Entwicklung über den Zeitraum von 2016-2026) ausgewiesen und bieten damit eine datenbasierte Orientierung für regionale Strategien und politische Entscheidungsträger.
Zum IW-Report 2026 Regionalranking

dischIW-Regionalranking 2026: Ostalbkreis trotzt dem Landestrend – eine von nur zwei Gewinnerregionen in Baden-Württemberg

Rangveränderungen im Niveauvergleich des IW-Regionalrankings von 2016 - 2026; © IW Consult
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Kontakt

Landratsamt Ostalbkreis

Pressestelle
Susanne Dietterle

Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen

Telefon 07361 503-1312
Telefax 07361 50358-1312