Nr. 173 vom 27.04.2026
80 Jahre Vertreibung und Neuankommen in Wasseralfingen und im Ostalbkreis
Das Landratsamt Ostalbkreis und die Stadt Aalen laden am Mittwoch, 20. Mai 2026 zu einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung anlässlich 80 Jahre Flucht und Vertreibung ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr am Bahnhof in Aalen-Wasseralfingen und wird nach einem stillen Erinnerungsmarsch in der Katholischen Kirche St. Stephanus Wasseralfingen fortgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Folgen des Zweiten Weltkrieges bedeuteten für Millionen Menschen den Verlust ihrer Heimat. Flucht und Vertreibung bestimmte das Leben der deutschsprachigen Bewohner der ehemaligen "Ostgebiete". Kommunen und Landkreise standen vor der großen Aufgabe, tausende geflüchtete Menschen aufzunehmen, zu versorgen und in ihrer neuen Heimat zu integrieren. So auch auf der Ostalb: Im März 1946 traf der erste Zug im Bahnhof Wasseralfingen ein, alle zehn Tage folgte ein weiterer Zug mit rund 1.000 bis 1.200 Heimatvertriebenen. Mehr als 32.000 Personen kamen bis 1955 in Wasseralfingen an und wurden von dort auf die Gemeinden im Landkreis Aalen verteilt.
Heute sind die Heimatvertriebenen voll und ganz auf der Ostalb angekommen. Die damaligen Schwierigkeiten, die Vorbehalte und die menschliche Not sind im öffentlichen Bewusstsein wie auch bei den Nachkommen kaum noch präsent. Dennoch sind Flucht und Vertreibung auch 80 Jahre später noch immer traurige Realität für zahllose Menschen. Grund genug also für ein gemeinsames Gedenken, zu dem die Stadt Aalen und der Ostalbkreis herzlich einladen.
Am Bahnhof Wasseralfingen wird das Jugendorchester der SHW Bergkapelle das Musikstück "Flucht und Vertreibung" spielen. Nach Begrüßung durch Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting wird als Zeitzeuge Reinfried Vogler sprechen. Es folgt ein gemeinsamer stiller Marsch in die St. Stephanus-Kirche, wo Notburga und Leonhard Schmiedt das Heimatlied der Wischauer intonieren. Bürgermeister Klaus Hoffmann aus Bad Herrenalb, Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft BW, wird ein Grußwort sprechen, und Ostalb-Landrat Dr. Joachim Bläse wird in seinem Redebeitrag auf die Zeit des Ankommens der Menschen im Kreis und die große Aufgabe der Integration zurückblicken. Mit dem Musikstück "Ankommen und Heimat finden" des SHW-Jugendorchesters endet der Abend.


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