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Veranstaltungen

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Freitag, 17.04.2026, 18:30 Uhr bis 19.04.2026
Einsam sein – was heißt das eigentlich?

Veranstaltungsort: Aalen, Schillerschule

"Einsam – Allein – Nicht gesehen?" Unter diesem Titel steht eine offene Veranstaltung am Wochenende, 17. bis 19. April, in der Mensa der Schillerschule auf dem Galgenberg. Bei ihrer Quartiersarbeit begegnen der Initiatorin und Supervisorin Christine Class immer wieder Menschen, die mit Einsamkeit kämpfen. Monika Zürn widmet sich künstlerisch diesem Thema in ihren Bildern. So entstand die Idee zu einem Wochenende, das Menschen einlädt, miteinander über Einsamkeit ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven zu entdecken.

"Einsamkeit hat verschiedene Gesichter und Ausdrucksweisen", sagt Christine Class. Rückzug, Trauer, Abgrenzung, aber auch Demenz oder Depression, die bis zum Suizid führen können. Class kennt viele Beispiele: Die Frau, die sich mit ihrem Glauben einsam fühlt. Eine über 90-Jährige, die so gerne in einer Gruppe über Politik diskutieren würde, aber niemanden in ihrem Umfeld findet. Oder junge Bisexuelle oder Transsexuelle, die sich einsam fühlen wegen ihres Geschlechts. Einsamkeitsgefühle, so Class, könnten sehr unterschiedlich sein: Scham, Trauer, Gleichgültigkeit, Resignation, aber auch Aggression bis hin zu Hass.
Am Wochenende soll es darum gehen, Einsamkeit zu thematisieren, Austausch zu ermöglichen und Wege zur Bewältigung zu entwickeln. Dazu gibt es künstlerische Anstöße mit Bildern von Monika Zürn und Musik von Sam Jose, Violine, (Fr. 18:30 Uhr), Dichtkunst zum Zuhören oder Mitmachen mit Elia Anschein vom Theater, (Sa., 11:00 Uhr), und ein Referat von Margarete Rödter zur Frage "Ist Einsamkeit eigentlich ansteckend?" (So., ab 11:00 Uhr).

Und viel Raum für Austausch und zum Mitmachen (Sa., 11:00-16:30 Uhr): Menschen erzählen, wie sie ihre Einsamkeit mit Veeh-Harfen-Musik überwunden haben. Martin Kronberger (kath. Kirche) berichtet, wie unterschiedlich Männer und Frauen Einsamkeit erleben. Pfarrerin Caroline Bender (evang. Kirche) bietet Gespräche an.
Was Initiatorin Christine Class wichtig ist: "Es soll kein psychologisches Seminar werden." Sie wünsche sich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende ihre eigene Einsamkeit und die ihrer Mitmenschen besser verstehen. Eine Sprache dafür finden. Und Ideen für neue Angebote, um aus der Einsamkeit herauszukommen. Diese bestenfalls mit niedrigschwelligem Zugang, kostenlos.
Class: "Ich wünsche mir, dass wir Sensibilität entwickeln. Und dass dieser eine blöde Satz weniger gesagt wird: "Die müssen selber ihren Hintern hochkriegen."
Die Veranstaltung wird eröffnet am 17. April 2026 um 18:30 Uhr in der Mensa der Schillerschule. Samstag, 18. April 2026 ab 11:00 Uhr Gesprächsangebot und Dichtkunst. Von 14:30 bis 16:30 Uhr Schwerpunkt "Wie Männer und Frauen Einsamkeit erleben". Sonntag, 19. April 2026 ab 11:00 Uhr gemeinsames Frühstück mit Vorträgen, anschließend Berichte und Infos zur Überwindung von Einsamkeit. Musik: Monika Zaehler.

Eintritt frei (Samstag und Sonntag Snacks und Getränke inclusive).
Keine Altersbeschränkung. Anmeldung nicht erforderlich.

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