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Pressemitteilung

Nr. 139 vom 08.04.2026

Kommunale Pflegekonferenz tagt im Aalener Kreishaus - Tagespflege, Quartiersentwicklung und Einsamkeitsnetzwerk im Fokus

Am 24. März 2026 haben sich rund 80 Akteurinnen und Akteure der Altenhilfe zur Kommunalen Pflegekonferenz im Landratsamt Ostalbkreis versammelt. Anwesend waren u.a. Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen, der Altenhilfeträger, der Städte und Gemeinden sowie ehrenamtlich Tätige. Die Kommunale Pflegekonferenz hat das Ziel, Strukturen zu stärken und aufzubauen, um ein Leben in der Häuslichkeit so lange wie möglich gewährleisten zu können.

Sozialdezernentin Julia Urtel begrüßte die Teilnehmenden und gab einen kurzen Überblick darüber, welche Projekte bereits durch die Kommunale Pflegekonferenz entstanden sind, z.B. Seminare für pflegende Angehörige und Ehrenamtliche, aber auch kostenlose Workshops für Kommunen. Aktuell findet eine Werbekampagne über die Social Media-Kanäle des Landratsamtes zur Tagespflege statt, um diese als Entlastungsangebot für pflegende Angehörige zu bewerben. Sie betonte, dass Pflege eine Gemeinschaftsaufgabe und somit eine gute Vernetzung der Akteurinnen und Akteure essenziell ist.

Im Anschluss an ihr Grußwort leitete Julia Urtel an Karin Nothacker weiter, die seit Januar die Altenhilfefachberaterin im Landratsamt Ostalbkreis ist und zukünftig die Kommunale Pflegekonferenz plant und umsetzt.

Dr. Birte Kimmerle vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg informierte aus dem Bericht "Fokus Pflege 2040" zum Thema Pflegevorausberechnung, um einen Überblick über die Bedarfe in ambulanter und stationärer pflegerischer Versorgung zu geben. Als Fazit gab sie den Teilnehmenden einige Handlungsempfehlungen mit auf den Weg, wie man den Herausforderungen des demographischen Wandels gezielt entgegentreten kann. Unter anderem ging es hier um Prävention, Entlastung der Angehörigen und den Aufbau einer sorgenden Gemeinschaft.

Anschließend stellte Prof. Dr. René Gründer von der DHBW Heidenheim Gelingensbedingungen und Stolpersteine in der Quartiersentwicklung dar. Der Ostalbkreis unterstützt Kommunen bei der Umsetzung von Quartiersprojekten, weshalb dieses Thema bei der Kommunalen Pflegekonferenz aufgegriffen wurde. Um den Vortrag von Prof. Dr. Gründer mit praktischen Beispielen zu belegen, berichtete Anneliese Iser, Quartiersmanagerin aus Waldstetten, vom Modellprojekt "gemeinsam.waldstetten.gestalten".

Bei der Kommunalen Pflegekonferenz sollen sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv einbringen, sodass im Anschluss an die Impulsvorträge an fünf Thementischen die Möglichkeit geboten wurde, Ideen und Anregungen für weitere Projekte zu diskutieren. Unter anderem ging es hier um die Tagespflege, pflegende Angehörige oder das Einsamkeitsnetzwerk.

Im Anschluss an die Veranstaltung werden nun die erarbeiteten Ideen und Anregungen in Arbeitskreisen weiterbearbeitet und konkrete Handlungsschritte geplant. Die Kommunale Pflegekonferenz wird finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

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Kontakt

Landratsamt Ostalbkreis

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73430 Aalen

Telefon 07361 503-1312
Telefax 07361 50358-1312