Nr. 30 vom 26.01.2026
Ehrenamt im Ostalbkreis - Arbeitsgruppe zur Entlastung und Stärkung des Ehrenamts kann auf erste Erfolge blicken
Bundes- und Landtagsabgeordnete aus dem Ostalbkreis trafen sich kürzlich auf Einladung von Landrat Dr. Joachim Bläse im Aalener Kreishaus. Sie konnten über erste konkrete Schritte zur Entlastung und Entbürokratisierung des Ehrenamts berichten. Angeregt hatte die Initiative der Landrat gemeinsam mit den großen Sport- und weiteren kreisweiten Verbänden.
Zusammen mit dem Sportkreis Ostalb e.V., dem Turngau Ostwürttemberg, dem Blasmusikverband Ostalbkreis e.V., dem Kreisfeuerwehrverband, dem Kreisjugendring Ostalb e.V. und Vertretern der Kommunen war eine Arbeitsgruppe für eine Entbürokratisierung im Vereins- und Verbandsalltag eingerichtet worden. Die Initiative hatte sich im vergangenen Sommer an die Abgeordneten von Bund und Land mit Vorschlägen zur Entbürokratisierung im Ehrenamt gewandt. Die Bundestagsabgeordneten Dr. Inge Gräßle, Roderich Kiesewetter und Ricarda Lang sowie Winfried Mack, Tim Bückner und Martina Häusler, die den Kreis im Landtag Baden-Württemberg vertreten, hatten signalisiert, sich für eine Vereinfachung von gesetzlichen Vorgaben und den Abbau von unnötiger Bürokratie einsetzen zu wollen.
Jetzt konnten die Abgeordneten, insbesondere des Bundes, berichten, dass die neue Bundesregierung mit einem "Zukunftspakt Ehrenamt" bereits erste Schritte unternommen habe, so etwa die Erhöhung der Übungsleiter- und Ehrenamtspauschalen wie auch die Erhöhung von Steuerfreigrenzen und eine Entlastung in Haftungsfragen. Damit seien erste wichtige Signale gegeben worden, um das Ehrenamt zu entlasten und zu stärken.
Dennoch gibt es bei der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Praxis immer noch viele Hürden. Ein nach wie vor bestehender Kritikgrund aus Sicht der Arbeitsgruppe war die Zentralisierung und die Arbeitsweise der Registergerichte sowie die umständliche und aufwändige Zusammenarbeit bei Vereinsangelegenheiten. Auch die Vorgaben der GEMA und steuerrechtliche Aspekte wie der Nachweis der Gemeinnützigkeit bei Vereinsausflügen und Veranstaltungen gegenüber dem Finanzamt werden seitens der Vereine und Verbände als zusätzliche Belastung bei der täglichen Arbeit gesehen.
Landrat Dr. Bläse zeigte sich erfreut darüber, dass die Forderungen der Arbeitsgruppe sowohl in Berlin als auch in Stuttgart angekommen sind: "Wir sind gemeinsam mit den Abgeordneten auf einem guten und richtigen Weg. Der erste Schritt ist gemacht und weitere werden folgen", so der Landrat. Es wurde vereinbart, nach den Landtagswahlen erneut zu einem Gespräch mit den neu gewählten Abgeordneten im Landtag zusammenzukommen und auch Vertreter des Justizministeriums und der Finanzverwaltung mit einzuladen. Ein weiterer Austausch wird auch zusammen mit den Abgeordneten des Bundes wieder in großer Runde stattfinden. Bei diesen Zusammenkünften könne hoffentlich über konkrete Verbesserungen berichtet werden, so Dr. Bläse. Alle Abgeordneten sicherten zu, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass möglichst viele „Stolpersteine“ bei der täglichen Arbeit im Ehrenamt beseitigt werden können.
Landrat Dr. Bläse bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und insbesondere bei den Abgeordneten des Bundes und des Landes für die Unterstützung. "Als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg haben wir die Ehrenamtskarte als Zeichen der Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement eingeführt. Neben dieser Würdigung sehe ich als weitere wichtige Aufgabe, die ehrenamtlich Tätigen in der Praxis zu entlasten und gesetzliche Vorgaben so gering als möglich zu halten", so der Landrat.


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