Nr. 4 vom 07.01.2026
Arbeitsgelegenheit als Erfolgsgeschichte: Wie der 1-Euro-Job zum Sprungbrett für die berufliche Integration wurde
Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ist oft ein langwieriger Prozess, der Zeit, individuelle Betreuung und ein starkes Netzwerk erfordert. Ein Beispiel dafür ist der Fall von Herrn S., der 2023 aus der Ukraine nach Deutschland kam.
Zu Beginn hatte er gesundheitliche Einschränkungen und große sprachliche Hürden, sodass ein direkter Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht erfolgreich war. Daraufhin entschied sich seine Integrationsberaterin beim Jobcenter Ostalbkreis, ihm eine "Arbeitsgelegenheit" anzubieten – einem Instrument, das früher oft als 1-Euro-Job bekannt war und häufig negativ behaftet ist, aber auch eine wichtige Stütze auf dem Weg in den Arbeitsmarkt darstellen kann.
Dank der intensiven Betreuung und Unterstützung der Caritas konnte Herr S. seine praktischen Fähigkeiten weiterentwickeln und gleichzeitig seine Sprachkenntnisse ausbauen. Mit der Zeit stabilisierte sich auch sein gesundheitlicher Zustand, und er gewann zunehmend Vertrauen in seine Fähigkeiten. Ein glücklicher Zufall führte dazu, dass ihm eine Vollzeitstelle als Umzugshelfer angeboten wurde, eine Tätigkeit, die er bereits gut kannte. Durch die enge Zusammenarbeit des Firmenkundenservices bei der Geschäftsstelle des Jobcenters in Ellwangen mit der AWO konnte schnell eine Probearbeitswoche organisiert werden, die Herr S. erfolgreich absolvierte. Direkt im Anschluss wurde ihm eine feste Anstellung angeboten.
Dank dieser neuen Arbeitsstelle konnte die Hilfebedürftigkeit der gesamten Familie beendet werden, da auch seine Frau bereits eine Anstellung als Verkäuferin in einer Bäckerei hatte. Dieser Fall zeigt, dass mit der richtigen Unterstützung und maßgeschneiderten Maßnahmen, wie einer Arbeitsgelegenheit, auch scheinbar kleine Schritte zu einer nachhaltigen und erfolgreichen Integration führen können.


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