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Pressemitteilung

Nr. 319 vom 23.07.2026

Ostalbkreis und Stadt Oberkochen begrüßen Förderzusage des Landes über die maximale Fördersumme von 7,5 Millionen Euro

Zumeldung zur Pressemitteilung 140/2026 des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg vom 23. Juli 2026

Mit einer maximalen Fördersumme von 7,5 Millionen Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg den Aufbau des Zukunftsforums Oberkochen. Die Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Innovations- und Strukturpolitik des Landes. Der Ostalbkreis und die Stadt Oberkochen sehen darin eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit der Region sowie einen starken Impuls für Innovation, nachhaltiges Wirtschaften und die Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette Holz.

"Die Förderentscheidung bestätigt den erfolgreichen Weg unserer Region", betont Landrat Dr. Joachim Bläse. "Der Ostalbkreis zählt heute zu den dynamischsten Wirtschaftsstandorten Deutschlands. Der Prognos Zukunftsatlas 2025 weist uns als Region mit hohen Zukunftschancen aus (Rang 27 von 400) und das IW-Regionalranking 2026 benennt uns als Gewinnerregion. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir konsequent fortsetzen. Die nächsten wirtschaftlichen Innovationssprünge entstehen an der Schnittstelle von Technologie, Nachhaltigkeit und neuen Materialien. Ressourcen- und Energieeffizienz werden zum Wettbewerbsfaktor, Nachhaltigkeit entwickelt sich zum Innovationsmarkt und neue Werkstoffe und Kreislaufwirtschaft eröffnen neue Geschäftsmodelle. Dafür brauchen unsere Unternehmen starke Netzwerke und Orte, an denen Wissen, Technologie und Praxis zusammenkommen."

Genau hier setze das Zukunftsforum Oberkochen an, so Bläse: "Mit den Schwerpunkten Bioökonomie, Green Tech, ökologische Intelligenz und nachhaltige Innovationen im Holzbau schafft das Zukunftsforum einen neuen Innovationsraum für die Region. Besonders wertvoll ist der Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette Holz – vom nachhaltig bewirtschafteten Wald über leistungsfähige Sägewerke und holzverarbeitende Unternehmen bis hin zu international führenden Industrieunternehmen und einer anwendungsorientierten Forschungslandschaft. Das Zukunftsforum beschleunigt hier den Transfer neuer Technologien und eröffnet neue Chancen für Kooperationen und Wertschöpfung."

Auch Oberkochens Bürgermeister Marcel Winter sieht im Zukunftsforum einen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung: "Das Zukunftsforum Oberkochen verbindet Zukunft, Innovation und Nachhaltigkeit mit einem konkreten Ort der Begegnung. Es schafft Möglichkeiten für Unternehmen, Bildungseinrichtungen, junge Menschen und Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und Zukunftsthemen erlebbar zu machen. Auch die Architektur selbst steht für den Anspruch des Projekts. In enger Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Exzellenzcluster für computergestütztes Planen und Bauen entsteht ein Gebäude, das neue Maßstäbe für nachhaltiges und zukunftsorientiertes Bauen setzt. Das innovative Holz-Hybrid-Deckensystem verbindet ressourcenschonende Bauweisen mit moderner digitaler Fertigung und macht sichtbar, welches Potenzial in regionalen und nachwachsenden Materialien steckt."

Für Winter steht fest: "Oberkochen steht für technologische Kompetenz, Innovationskraft und eine hohe Lebensqualität. Mit dem Zukunftsforum setzen wir ein Zeichen dafür, dass nachhaltige Innovation auch in einer starken ländlich geprägten Kommune erfolgreich entstehen kann."

Mit Werkstätten, Labor- und Arbeitsbereichen sowie Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen schafft das Zukunftsforum künftig Raum für Austausch, Wissenstransfer und Zusammenarbeit. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, neue Materialien und Verfahren zu erproben, Prototypen zu entwickeln und neue Partnerschaften aufzubauen. Gleichzeitig entstehen Angebote für Weiterbildung und Fachkräftesicherung.

Bereits während der Bauphase soll das Zukunftsforum durch Veranstaltungen und Dialogformate sichtbar werden. Nach der Fertigstellung wird es als Wissens- und Transferzentrum dazu beitragen, Innovationen in die Praxis zu bringen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu stärken.

Die maximale Förderung des Landes und der Europäischen Union ist damit nicht nur eine Investition in ein Gebäude, sondern vor allem in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Ostalbkreis und neue Wertschöpfung für die gesamte Region.

Förderbescheid für das Zukunftsforum Oberkochen: Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg