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Pressemitteilung

Nr. 293 vom 08.07.2026

Ehrenbotschafter der Hochschule Aalen ausgezeichnet

Zwölf internationale Studierende der Hochschule Aalen haben am Montag, 6. Juli 2026, im Landratsamt Ostalbkreis ihre Zertifikate als Ehrenbotschafterinnen und Ehrenbotschafter der Region Ostwürttemberg erhalten. Die Ausgezeichneten stammen aus der Ukraine, der Türkei, Indien, Rumänien und Südkorea.

Das Ehrenbotschafter-Programm verbindet seit 2017 Sprachförderung, regionale Vernetzung und ehrenamtliches Engagement. Wer das mehrstufige Format durchläuft – von Deutschkursen über Vernetzungstreffen und gemeinsame Ausflüge bis hin zu selbst organisierten Veranstaltungen auf dem Campus –, erwirbt nicht nur interkulturelle Kompetenzen, sondern verankert sich in der Region und wird zu deren glaubwürdigstem Fürsprecher im Ausland.

Den Auftakt der Feier gestaltete Pascal Cromm, Leiter des International Office der Hochschule Aalen, mit einem Grußwort, das die Ziele des Programms skizzierte: "Wir wollen dreierlei erreichen: Erstens eine schnellere gesellschaftliche Integration durch konkretes Engagement vor Ort. Zweitens eine tiefere Bindung an Ostwürttemberg als Lebens- und Arbeitsraum. Und drittens ein weltweites Alumni-Netz, das die Region als Studienstandort sichtbar macht. Mit bereits über 300 Ehrenbotschafterinnen und Ehrenbotschafter auf allen Kontinenten sind wir auf einem sehr guten Weg."

Rosemarie Francis-Binder, die das Programm an der Hochschule Aalen koordiniert und durch die Zeremonie führte, betont "Integration gelingt dort, wo Menschen nicht nur willkommen geheißen, sondern aktiv eingebunden werden. Genau das leistet dieses Programm – und die zwölf Ausgezeichneten sind der beste Beweis".

Dr. Katarzyna Haverkamp überreichte die Zertifikate in Vertretung von Landrat Dr. Joachim Bläse und unterstrich die besondere Zusammensetzung des Jahrgangs: "Dass alle Ausgezeichneten aus technischen oder managementnahen Studiengängen kommen, zeigt, wie stark die MINT-Profilierung der Hochschule internationale Talente anzieht – und wie gut das Ehrenbotschafter-Programm diese Dynamik ergänzt."

Die neuen Botschafterinnen und Botschafter werden die Region künftig in ihren beruflichen und persönlichen Netzwerken vertreten und so den Weg für kommende Jahrgänge internationaler Studierender ebnen.