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Pressemitteilung

Nr. 131 vom 27.03.2026

Kleine Schritte, große Wirkung: Fachtag im Ostalbkreis rückt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Fokus

Wie können bereits die Kleinsten lernen, Verantwortung für ihre Welt zu übernehmen? Dieser Frage widmeten sich kürzlich pädagogische Fachkräfte aus dem gesamten Ostalbkreis. Unter dem Titel "Kleine Schritte in die Zukunft: BNE-Praxis im WeOP" hatte die Bildungsregion Ostalb gemeinsam mit dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen (EPIZ) zu einem inspirierenden Fachtag ins Landratsamt Aalen eingeladen.

Zur Eröffnung begrüßte Landrat Dr. Joachim Bläse das Fachpublikum und unterstrich die zentrale Rolle der frühkindlichen Bildung als Fundament für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Karin Wirnsberger, Mitautorin des Weiterentwickelten Orientierungsplans (WeOP), verdeutlichte in ihrem Impulsvortrag, dass Kitas entscheidende Lernorte für die "Zukunftsgestalter von morgen" sind.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geht weit über reine Umweltthemen hinaus. Basierend auf den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen vermittelt BNE Kompetenzen, um komplexe globale Zusammenhänge spielerisch zu verstehen. Das Ziel: Kinder sollen bereits früh lernen, aktiv an der Gestaltung einer gerechten und lebenswerten Zukunft mitzuwirken. Im weiterentwickelten Orientierungsplan (WeOP 2025) für Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg ist BNE daher als zentrales Leitprinzip fest verankert – eng verknüpft mit Kinderschutz, Kinderrechten sowie Inklusion und Partizipation.

Um BNE erfolgreich in den Kita-Alltag zu integrieren, bot die Veranstaltung ein breites Workshop-Programm, das an den vier Leitprinzipien des WeOP 2025 ausgerichtet war. Neben dem EPIZ und der Landkreisverwaltung beteiligten sich Partner wie das explorhino Aalen, die Landesinitiative BeKi (Bewusste Kinderernährung) sowie die Justus-von-Liebig-Schule Aalen an der Gestaltung. Dass BNE im Ostalbkreis bereits lebendige Praxis ist, zeigten "Blitzlichter" aus der Region, bei denen Kitas über ihre Erfahrungen und Umsetzungen zu Nachhaltigkeitsthemen berichteten, unter anderem auch zum "Fliegenden Atelier", einem vielseitig einsetzbaren Projekt aus dem Bereich der kulturellen Bildung.

Zusätzliche Impulse und Handlungsanreize bot der "Markt der Möglichkeiten". Hier konnten sich die Teilnehmenden an unterschiedlichen Themenständen informieren. Mit dabei waren unter anderem der Europoint, das Team Diversity der Landkreisverwaltung, das Präventionsnetzwerk Kinderarmut sowie die Initiative act4transformation und die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd.

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