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Dienstag, 26.01.2021, 19:30 Uhr bis 24.02.2021
Unsere Zukunft nach Corona - VHS für Zusammenhalt

Veranstaltungsort: Online-Veranstaltung

"Unsere Zukunft 'nach Corona'. Wie wird es sein, unser 'wir' danach"? Wie steht es nach der – hoffentlich bald überstandenen - Krise um unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt? Wie hat die neue Normalität – mit Abstandsregelungen, Homeoffice, Verzicht auf kulturelle Veranstaltungen etc. – unseren Alltag und unsere Beziehungen verändert? Haben sich neue Formen der Solidarität entwickelt? Hat sich unsere Demokratie als krisenfest erwiesen? Was bedeutet uns Gesundheit künftig?

Die Gmünder VHS stellt sich diesen brennenden Fragen an drei Philosophischen Abenden mit Dr. Reinhard Nowak
und lädt Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Die Online-Veranstaltungen finden im Rahmen des Landesprojekts "VHS für Zusammenhalt" statt und sind kostenfrei. Der Zugang erfolgt über die VHS.cloud statt, der (in Deutschland gehosteten und datensicheren) Bildungsplattform des deutschen Volkshochschulverbandes. Interessierte erhalten den Zugangslink bei der Anmeldung. Falls erwünscht, unterstützen wir Sie gerne bei den ersten Schritten!

Um die Frage nach dem Vorrang der persönlichen Freiheit oder der Solidarität mit anderen geht es bei dem Vortrag am Dienstag, 26.1.:
Die Einschränkung oder gar Verletzung von Grundrechten durch den Staat löst Proteste aus. "Die individuelle Freiheit endet am Nasenbein des Anderen" könnte umformuliert werden zu "Meine persönlichen Freiheiten enden an der Infektion Anderer mit einem potenziell tödlichen Virus." Aber die Frage ist auch, wie stark dürfen Gesetze Grundrechte einschränken? Worin besteht Freiheit? In den persönlichen Vorlieben zu reisen, zu geselligem Leben, zu erleben? Ist der Respekt vor dem Leben Anderer (nur) ein Gebot oder (auch) ein Gewinn? Wie viel Solidarität kann überhaupt erwartet werden?

Am Donnerstag, 4.2.
wird die Freiheit der Wissenschaften und ihre Rolle in der Demokratie beleuchtet. Die kontroverse Diskussion zwischen Virologen und das begrenzte Wissen über das Virus, über seine physiologischen Auswirkungen, sein Ansteckungsverhalten, verführen zu starkem Zweifel und emotionaler Kritik am verordneten Lockdown. Wie weit darf sich Politik abhängig machen von wissenschaftlichen Positionen? Wie tief sitzt der Zweifel an der Wissenschaft? Wo verläuft die Grenze zwischen wissenschaftlichen Hypothesen und tragfähigen Erkenntnissen?

Am Mittwoch, 24.2.
geht es ganz allgemein um die Spaltung unserer Gesellschaft vor und nach Corona. Die Gesellschaft ist mehrfach gespalten. Corona wirkte als Vergrößerungsglas. Das Krankheitsrisiko, das wirtschaftliche Risiko, die sozialen Probleme waren ungleich verteilt. Auch massive finanzielle Leistungen des Staates können die Spaltung nicht beheben. Ist nach Corona wieder alles beim Alten oder haben wir Anlass, die krassen Ungleichheiten in Deutschland (bei Tariflöhnen, Mindestlohn usf.) und europaweit zu verändern? Was lässt sich aus der Krise für die Zukunft lernen?

Die Veranstaltungen sind einzeln buchbar. Sie dauern jeweils von 19.30 - 21 Uhr.
Weitere Informationen und Anmeldung unter 07171/925150 oder www.gmuender-vhs.de

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