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Donnerstag, 16.07.2020, 19:30 Uhr bis 30.10.2020
Ausstellung "Global Citizens - Kunst ohne Grenzen": Toulin Balabakee - Staub der Hoffnung

Veranstaltungsort: Schwäbisch Gmünd, Landratsamt, Haußmannstraße

Die Ausstellung "Global Citizens - Kunst ohne Grenzen" stellt mit Toulin Balabakee eine weitere Künstlerin in den Mittelpunkt, die aus Syrien kommend, in Deutschland eine neue Heimat gefunden und Fluchterlebnisse sowie das Thema Hoffnung künstlerisch verarbeitet hat. Am Donnerstag, 16. Juli 2020 wird die Vernissage um 19:30 Uhr von Landrat Klaus Pavel im Landratsamt Ostalbkreis in der Haußmannstraße 29 in Schwäbisch Gmünd eröffnet.
Die Vernissage findet im Zuge der Corona-Situation unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen statt. Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 16. Juli um 19:30 Uhr wird Landrat Klaus Pavel die Anwesenden im Freien begrüßen. In die Ausstellung einführen wird Dr. Manfred Saller. Die musikalische Umrahmung gestaltet Ying Schütze-Huang (Violine). Bei schlechtem Wetter erfolgt die Vernissage per Livestream über Internet. Interessenten werden gebeten, sich in diesem Falle per E-Mail anzumelden.

Die syrische Künstlerin Toulin Balabakee lebte seit Anfang 2016 zunächst in Böbingen. Geboren und aufgewachsen in Damaskus, war sie nach ihrem Kunststudium als Zeichenillustratorin und künstlerische Leiterin tätig, bis sie die Zustände des Bürgerkriegs zwangen, aus Syrien zu fliehen. In ihren farbintensiven Werken spiegeln sich Verweise auf ihr Leben sowie auf ihre individuelle Sicht der gesellschaftlichen und politischen Umbrüche aus einem vom Krieg geschädigten Land wieder. Obwohl dort auch die Kunst stark reglementiert ist, geht es Toulin Balabakee in ihrer Arbeit stets auch um das Thema Hoffnung. Heute lebt die Künstlerin in Berlin.

In der neuen Ausstellungsreihe Global Citizens - Kunst ohne Grenzen, zeigt das Landratsamt Ostalkreis mindestens einmal jährlich Werke von Menschen, die in der Bundesrepublik nach Fluchterlebnissen eine neue Heimat gefunden haben. Die Werke der einzelnen Künstlerinnen und Künstler stehen dabei zunächst für sich und zeigen einen eigenen, künstlerisch-individuellen Stil. Aus einem anderen Blickwinkel heraus können die Werke aber auch auf die kulturelle Identität des jeweiligen Künstlers und das Ankommen in der neuen Heimat hin gelesen werden. Kunst also auch als Verarbeitung der Flucht, als Aneignung der Fremde, als Suche nach den eigenen Wurzeln.

In der Gesamtschau zeigt sich trotz vielfältiger künstlerischer Positionen der Ausstellung einmal mehr, dass Kunst keine Grenzen kennt und gleichzeitig in dem vielbeschworenen global village ein jeder von uns - ob Flüchtling oder Einheimischer - ein Global Citizen ist.

Bis zum 30. Oktober 2020 ist die Ausstellung im Landratsamt Ostalbkreis in der Haußmannstraße 29 in Schwäbisch Gmünd zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.
 Ausstellung "Global Citizens - Kunst ohne Grenzen": Toulin Balabakee - Staub der Hoffnung (application/pdf 771.6 KB)
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