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Presseeinladung

Nr. 467 vom 06.10.2021

Europas Einfluss auf die Landwirtschaft der Ostalb

Ende Juni einigten sich die Agrarminister Europas mit dem Europäischen Parlament auf eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP). Mit einer Podiumsdiskussion geht der EUROPoint Ostalb am 18. Oktober 2021 um 19:30 Uhr der Frage nach, wie sich die Landwirtschaft auf der Ostalb verändern wird.

Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union bestimmt maßgeblich die Ausrichtung der Landwirtschaft in Baden-Württemberg und im Ostalbkreis. Mit der Bezuschussung der Landwirtschaft verfolgt die EU das Ziel, ausreichende und sichere Lebensmittel für die europäische Bevölkerung herzustellen. Zunehmend wird dies auch verknüpft mit der Absicht, die Landwirtschaft umwelt- und klimaverträglich auszurichten. Die neue GAP ist daher auch ein entscheidender Baustein des Europäischen Green Deals, mit dem die Europäische Kommission bis 2050 klimaneutral werden möchte.

Nach jahrelangen, intensiven Verhandlungen wurde im Juni 2021 die neue GAP-Reform beschlossen und damit die Weichen für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft in Europa gestellt: Kann die Reform den diversen gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden und wie wird sich die Landwirtschaft verändern?

Um diese Fragen zu erörtern, lädt der EUROPoint Ostalb zur Veranstaltung "Erntedank, Erntezank – Bringt die EU Landwirtschaft, Naturschutz und Lebensmittelsysteme nachhaltig zusammen?" ein. Grit Puchan, Ministerialdirektorin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, stellt die neue Gemeinsame Agrarpolitik der EU und ihre Auswirkungen auf Baden-Württemberg vor. Anschließend diskutiert sie gemeinsam mit Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauerverbands Ostalb-Heidenheim, Prof. Dr. Christine Wieck, Leiterin des Fachgebiets Agrar- und Ernährungspolitik an der Universität Hohenheim und Robert Gampfer, Politischer Referent für Umwelt und Landwirtschaft der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Die Diskutanten beantworten zudem Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung wird moderiert von Frank Wiesner vom SWR Studio Ulm.

Veranstaltungsort ist das Landratsamt Ostalbkreis, Großer Sitzungssaal, Stuttgarter Str. 41, 73430 Aalen. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen stehen nur begrenzt Plätze für eine Präsenzteilnahme zur Verfügung. Bitte beachten Sie hierzu die geltende Gesetzeslage und halten Sie den Nachweis über Ihre Impfung/Genesung (2G) bzw. die Bestätigung über einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest (3G) bereit. Alternativ kann die Veranstaltung auch via Live-Stream verfolgt werden. In beiden Fällen wird um Anmeldung bis zum 14. Oktober 2021 unter info[at]europoint-ostalb.de oder via Telefon unter der Nummer 07361-503 1215 gebeten.

Die Veranstaltung ist Teil der Konferenz zur Zukunft Europas. Daher werden die Diskussionsergebnisse im Anschluss weitergereicht, um zur Meinungsbildung über die zukünftige Ausrichtung der Europäischen Union beizutragen. Auch außerhalb der Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen, Vorschläge und Ideen einzubringen und hierzu die Plattform der Zukunftskonferenz futureu.europa.eu zu besuchen.

Der EUROPoint Ostalb in der Trägerschaft des Ostalbkreises gehört zum EUROPE DIRECT Netzwerk der Europäischen Kommission und ist vor Ort Ansprechpartner für alle Themen und Fragen rund um die Europäische Union. Informationen zu den vielfältigen Angeboten des EUROPoint Ostalb finden sich unter www.europoint-ostalb.de.

Wir laden Sie als Pressevertreter herzlich zur Teilnahme in Präsenz oder online ein und bitten Sie, sich per E-Mail an pressestelle[at]ostalbkreis.de anzumelden.

Europas Einfluss auf die Landwirtschaft der Ostalb
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Kontakt

Landratsamt Ostalbkreis

Pressestelle
Susanne Dietterle

Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen

Telefon 07361 503-1312
Telefax 07361 50358-1312