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Pressemitteilung

Nr. 60 vom 16.02.2021

Kontaktstelle Frau und Beruf: Start in die neue Förderperiode

Mit einem vielfältigen Veranstaltungs- und Beratungsangebot startet die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis in das Jahr 2021. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Kontaktstelle für weitere drei Jahre.

Das Angebot der Kontaktstelle richtet sich an alle Frauen – ungeachtet des Bildungsstandes, kulturellen Hintergrundes oder Alters. "Mit unserem Angebot tragen wir dazu bei, die Erwerbschancen von Frauen sowie die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf zu verbessern und unterstützen sie bei der Realisierung ihrer beruflichen Pläne. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Bescheid des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unser Angebot nun für die kommenden drei Jahre planen und an den Bedarfen der Frauen ausrichten können. Dabei haben wir auch die regionalen Unternehmen im Blick und kooperieren mit anderen Akteuren", so Anne Nitschke, Leiterin der Kontaktstelle.

Veranstaltungsangebot

Die Kontaktstelle bietet neben der individuellen Einzelberatung bewährte Gruppencoachings, Seminare und Workshops zur Berufs- und Karriereplanung und des Wiedereinstiegs an.
Für Existenzgründerinnen und Jungunternehmerinnen gibt es Veranstaltungen wie "Von der Idee zur Existenzgründung" oder einen Workshop zur "Bedarfs- und Zielgruppenanalyse".
Das traditionelle Kreativforum, das gründungsinteressierte Frauen zusammenbringt und Unternehmen mit anderen Akteuren vernetzt, wird in diesem Jahr als dreiteilige virtuelle Veranstaltung stattfinden: Am 25.3. zum Thema „Cradle-to-Cradle - biologische und technische Kreisläufe nutzbar machen“ mit einem Beitrag des schwäbischen Bekleidungsherstellers TRIGEMA. Ebenfalls im März (24.3., 18 Uhr) hält Helma Sick einen digitalen Vortrag mit dem Titel „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“. Mit dieser Veranstaltung will die Kontaktstelle gemeinsam mit Kooperationspartnern im Rahmen des internationalen Frauentages auf das Thema soziale Absicherung von Frauen aufmerksam machen.

"Let’s go digital!": Frauen und IT

Bis 2023 liegt ein Schwerpunkt der Kontaktstelle auf dem Thema IT, analog zum Jahresthema des Landesprogramms "Let’s go digital". Der Auftakt für diese Reihe erfolgte schon im Herbst 2020 mit einem Fachgespräch für Unternehmen mit Frau Prof. Marsden und einem Einblick in die Branche durch Maren Heltsche, Programmiererin bei der Klimaschutzstiftung myclimate und Vorstandsmitglied der Digital Women.

Durch die Digitalisierung entstehen neue berufliche Perspektiven, wodurch Unternehmen auf den Wandel reagieren und Fachkräfte gewinnen und binden müssen. Gleichzeitig sind Frauen in der IT-Branche unterrepräsentiert, wobei Diversität gerade in der Entwicklung von Informationstechnologien sehr hilfreich ist.
Da politische Willensbildung und gesellschaftlicher Wandel zunehmend über digitale Kommunikation, Kampagnen und zivilgesellschaftliche Initiativen im Netz ermöglicht werden, ist die Teilhabe von Frauen im öffentlichen Diskurs unverzichtbar. Hierzu will die Kontaktstelle mit ihrem Schwerpunkt "Frauen und IT" in den nächsten Jahren beitragen und dahingehend sensibilisieren, dass der IT-Bereich eine attraktivere Option für Frauen werden kann und Unternehmen beginnen, in weibliche Fachkräfte zu investieren.

Im Juni wird die Kontaktstelle eine Übung zum Erstellen und Verwalten einer Internetpräsenz anbieten, um Gründerinnen oder anderen interessierten und engagierten Frauen einen Einblick in einfache und kostengünstige Anwendungen zu geben.

Beratung im ländlichen Raum, virtuelle Beratungen

In Kooperation mit der VHS Ostalb bietet die Kontaktstelle in den kommenden drei Jahren Beratungstage auch im ländlichen Raum an. "Es ist wichtig, die Lebenswirklichkeit der Frauen im Blick zu behalten. Dazu gehört, dass manche Frauen nicht so mobil sind oder aufgrund familiärer Verpflichtungen keine großen Strecken zurücklegen können", so Susann Radmacher, Beraterin der Kontaktstelle. Das beinhaltet auch das Angebot der virtuellen Beratung, das im Zuge der Coronapandemie entstanden ist. Dieses Angebot wird beibehalten, ebenso wie Beratungen via Mail oder telefonisch.

Mentorinnen-Programm für Frauen mit Migrationshintergrund

Das Mentorinnen-Programm für Frauen mit Migrationshintergrund ist ein weiteres Angebot der Kontaktstellen Frau und Beruf. Im Zuge des Programms erhalten Frauen Tipps und Impulse von Frau zu Frau und werden damit auf Ihrem beruflichen Weg und ihrer Persönlichkeitsentwicklung weitergebracht. Jährlich partizipieren etwa fünf bis sechs Tandems aus dem Ostalbkreis.


Kontakt
Einen Überblick über die Arbeit, das Beratungsangebot und die Veranstaltungen der Kontaktstelle Frau und Beruf erhalten Interessierte auf der Webseite www.frau-beruf.info.

Beratungstermine können telefonisch unter 0162 2631236 oder per Mail frau-und-beruf[at]ostalbkreis.de vereinbart werden.

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