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Pressemitteilung

Nr. 327 vom 28.07.2020

Elf weitere Coronafälle im Zusammenhang mit Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd - Ergebnisse der getesteten Schulklassen stehen noch aus

Insgesamt 58 Coronainfektionen verzeichnet das Landratsamt Ostalbkreis bis heute (28. Juli 2020) insgesamt im Zusammenhang mit einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd.

Bekanntlich fand in Schwäbisch Gmünd bereits am 14. Juli 2020 eine Trauerfeier mit mindestens 100 Teilnehmenden statt, in deren Folge es zu einem Coronaausbruch kam. Inzwischen hat das Gesundheitsamt des Ostalbkreises rund 400 Coronatests durchgeführt, davon 150 bereits vergangene Woche und gestern und heute 250. Unter den Erkrankten sind auch 12 Kinder vom Säuglings- bis ins Teenageralter. Schon vergangene Woche war deswegen eine Kita kurzfristig geschlossen worden; die getesteten Kinder und Mitarbeiter dort waren alle negativ, weshalb die Kita Anfang dieser Woche wieder öffnen konnte. Außerdem sind Schülerinnen und Schüler aus acht Klassen an sieben Schulen in Schwäbisch Gmünd und Heubach betroffen. Alle Kinder und Jugendlichen wie auch Lehrkräfte dieser Klassen haben inzwischen einen Coronatest erhalten. Die Testergebnisse derjenigen Schülerinnen und Schüler aus Schwäbisch Gmünd und Heubach, die gestern und heute getestet wurden, liegen allerdings noch nicht vollständig vor. Bekannt ist Stand heute Nachmittag, dass in der gestern getesteten Klasse der Adalbert Stifter Realschule Schwäbisch Gmünd alle Ergebnisse negativ sind. In der ebenfalls gestern getesteten Schillerschule Heubach liegt ganz aktuell ein positiver Befund vor, weshalb noch diese Woche eine weitere Testung der Klasse durch das Gesundheitsamt erfolgen wird.

Der Gesundheitszustand der Infizierten reicht von minimalen Symptomen bis hin zu starken Krankheitserscheinungen, die einen Klinikaufenthalt erforderlich machten. Das Gesundheitsamt des Ostalbkreis arbeitet intensiv - auch über das vergangene Wochenende - an der Kontaktpersonennachverfolgung, um möglichst schnell und effektiv die Infektionsketten zu unterbrechen. Mit jeder erkrankten Person und jeder Kontaktperson wurde gesprochen, auch wurde allen als Kontaktperson ersten Grades Ermittelten angeboten, sich auf Corona testen zu lassen. Alle Erkrankten und Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich in häuslicher Isolation.

Das Gesundheitsamt hat inzwischen eine Vermutung, bei wem es sich um den sogenannten Indexfall handelt - also die erste Person, die am Beginn dieses Infektionsgeschehens steht. Dies ist allerdings noch nicht verifiziert. Inwieweit das Infektionsgeschehen inzwischen eingegrenzt ist, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, da die genaue Anzahl der Teilnehmenden der Trauerfeier und deren Wohnsitz - möglicherweise auch außerhalb des Ostalbkreises - nach wie vor nicht bekannt ist. Insofern ist das Gesundheitsamt auf die Angaben der Trauergäste angewiesen. Eine Verpflichtung zur Führung einer Teilnehmerliste besteht nach der aktuellen Rechtslage nicht.

Angesichts des Coronaausbruchs im Ostalbkreis appelliert Landrat Klaus Pavel ein weiteres Mal an die Bevölkerung, weiterhin konsequent auf die Abstands- und Hygieneregeln und insbesondere auf das Tragen eines Mundschutzes zu achten.


INFO - Aktuelle Corona-Statistik des Ostalbkreises zum Stand 28.07.2020:

Corona-Erkrankte1.717 (+11 seit gestern)
davon klinisch-epidemiologisch Erkrankte193
davon laborchemisch bestätigt1.524
Aus Isolation Entlassene1.620
Aktive Fälle54
Verstorbene43
Anzahl der Fälle in den letzten 7 Tagen:59


Beschränkende Maßnahmen sind im Ostalbkreis (rund 314.000 Einwohner) ab 157 Fällen binnen 7 Tagen (entspricht 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner) erforderlich.

Aktuelles zum Coronavirus

Kontakt

Landratsamt Ostalbkreis

Pressestelle
Susanne Dietterle

Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen

Telefon 07361 503-1312
Telefax 07361 50358-1312