Pressemitteilung

Nr. 447 vom 13.08.2019

Digitallotsen des Ostalbkreises beim Vernetzungstreffen in Leinfelden-Echterdingen

Aus verschiedenen Bereichen der Landkreisverwaltung hat der Ostalbkreis fünf Digitallotsen geschult. Deren Aufgabe ist es, Impulsgeber für Transformations- und Veränderungsprozesse und Multiplikator für Digitalisierungsprojekte beim Ostalbkreis zu sein. Zwei Digitallotsen des Ostalbkreises nahmen kürzlich am ersten Vernetzungsevent von über 200 kommunalen Digitallotsen aus Baden-Württemberg und deren Verwaltungsspitzen teil.

Städte, Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg sind mitten im Digitalisierungsprozess. Besonders erfolgreich ist dabei das bundesweit einzigartige Projekt "Kommunale Digitallotsen". Diese flächendeckende Qualifizierung von Verwaltungsmitarbeitenden ist ein gemeinsames Anliegen der Kommunalen Landesverbände und des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration im Rahmen der landesweiten Digitalisierungsstrategie. Für eine optimale Umsetzung der gemeinsamen Digitalisierungsprojekte wurde eigens die Digitalakademie@bw gegründet.

Beim Vernetzungsevent in Leinfelden-Echterdingen berichteten ausgewählte Digitallotsen bei einer Podiumsdiskussion Innen- und Digitalminister Thomas Strobl von aktuellen Projekten und Vorhaben in den Verwaltungen. Ziel der Veranstaltung war aber nicht nur die Vernetzung der Digitallotsen untereinander, sondern auch der fachliche Austausch und die Vorbereitung auf die kommenden Aufbauschulungen.

Ziel ist es, in allen Städten, Gemeinden und Kreisen Digitallotsen zu qualifizieren, die gemeinsam die Zukunft gestalten und mit ihrem erworbenen Wissen und Engagement den digitalen Wandel vor Ort beschleunigen. Geplant ist von den Kommunalen Spitzenverbänden auch eine digitale Plattform, zu der alle Digitallotsen Zugang haben, um sich digital zu verbinden. 65 Prozent der baden-württembergischen Landkreise, darunter der Ostalbkreis, haben bereits das Angebot wahrgenommen und von der Förderung profitiert, um den digitalen Wandel bei den Landratsämtern voranzutreiben. Seit Projektstart im November 2018 sind bereits knapp 400 Digitallotsen in dezentralen Schulungen qualifiziert worden. Assoziierte Partner sind hier die Verwaltungsschule des Gemeindetags sowie die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien, bei denen die dreitägige Basisqualifizierung absolviert werden kann. Nach Einwohnerzahl gestaffelt, wird die Teilnahme an der Schulung pro Verwaltung für mindestens einen Mitarbeitenden mit 300 Euro Förderung vom Land Baden-Württemberg unterstützt.


Hintergrundinformationen zur Digitalakademie@bw:

Als wichtiger Baustein der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg fördert die Digitalakademie@bw Qualifikation, Innovation, Wissenstransfer und kulturellen Wandel in den Verwaltungen im Land. Sie begleitet und berät Kommunen, Landkreise und Regionen auf dem Weg zur digitalen Transformation, bietet bedarfsgerechte und innovative Qualifizierungsangebote für die Führungskräfte sowie die Mitarbeitenden auf allen Ebenen der Verwaltung, schafft Experimentier- und Erfahrungsräume und bringt Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammen.
Das Besondere der Digitalakademie@bw ist, dass sie nicht einfach ein singuläres Kompetenzzentrum schafft, sondern ein starkes und lernendes Kompetenznetzwerk, bestehend aus den kommunalen Spitzenverbänden, der Führungsakademie BW, ITEOS und dem Fraunhofer IAO, mit einem gemeinsamen Ziel darstellt. Damit entstehen in der Pilotphase 2018-2020 bedarfsgerechte Angebote für Qualifizierung, Wissenstransfer, Innovation und Kulturwandel für alle Landesbehörden, 1.101 Kommunen und 35 Landkreise in Baden-Württemberg.

Alle Infos unter https://www.digitalakademie-bw.de .

Sind jetzt digitale Multiplikatoren des Landratsamts Ostalbkreis: (V. l. n .r) Anne Knecht, Sebastian Malth und Annina Spazierer. Es fehlen Margit Schiele und Sally Reiter.
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