Pressemitteilung

Nr. 310 vom 31.05.2019

Amerikanische Faulbrut bei Bienen im Ostalbkreis ausgebrochen

Im April wurde im Landkreis Schwäbisch Hall in der Gemeinde Fichtenau südlich von Matzenbach die Amerikanische Faulbrut bei Bienen amtlich festgestellt. In der Folge wurde vom Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landratsamts Ostalbkreis per Allgemeinverfügung ein Sperrbezirk auf Gemarkung Ellenberg verfügt. Inzwischen sind von der Faulbrut auch Bienenvölker in Wört, Ellwangen-Schrezheim und Ellwangen-Rotenbach, Jagstzell sowie Rainau-Saverwang und Rainau-Schwabsberg befallen.

In allen Fällen wurde mittels Allgemeinverfügungen ein Sperrbezirk eingerichtet, in welchem besondere Vorgaben für Bienenhalter gelten. So müssen diese die Standorte ihrer Bienenvölker umgehend beim Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landratsamts melden. Außerdem werden alle Bienenvölker im Sperrbezirk von hierzu beauftragten Bienensachverständigen untersucht und es gelten weitere Auflagen wie etwa Verbringungsverbote. Die vom Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landratsamts Ostalbkreis erlassenen Allgemeinverfügungen wurden im Amtsblatt des Ostalbkreises sowie in den Mitteilungsblättern der betroffenen Gemeinden veröffentlicht und sind außerdem unter "Mehr zu diesem Thema" zu finden. Auch eine Liste der Bienensachverständigen ist dort unter dem Suchstichwort "Bienenhaltung" zu finden. Alle registrierten Bienenhalter im Sperrbezirk werden individuell angeschrieben und über die erforderlichen Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.

Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die große Schäden an der Bienenbrut verursacht und die Überlebensfähigkeit von Bienen in einer Region ernsthaft gefährden kann. Sie zählt zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen. Ist die Amerikanische Faulbrut in einem Bienenstand amtlich festgestellt, erklärt die zuständige Behörde nach der Bienenseuchenverordnung das Gebiet in einem Umkreis von mindestens einem Kilometer um den betroffenen Bienenstand zum Sperrbezirk. Die Faulbrut ist für den Menschen ungefährlich. Auch der Honig kann bedenkenlos verzehrt werden.

Für weitere Informationen steht der Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landratsamts Ostalbkreis unter Telefon 07361 503-1830 oder E-Mail veterinaeramt@ostalbkreis.de gerne zur Verfügung.

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