Pressemitteilung

Nr. 301 vom 28.05.2019

Radtour entlang der Rems durch die Flurneuordnungsverfahren Böbingen an der Rems und Mögglingen (B 29)

Im Remstal liegen die Flurneuordnungsverfahren Böbingen an der Rems und Mögglingen (B 29). Bei einer geführten Radtour haben sich jetzt Landrat Klaus Pavel und rund 35 weitere Radfahrer über den Stand der beiden Verfahren informiert.

Nach dem Treffpunkt im Bürgerpark Böbingen am Forstwagen des Landratsamtes Ostalbkreis, der dort im Zuge der Remstalgartenschau aufgebaut wurde, einigen Grußworten, u.a. von Landrat Klaus Pavel, und der Vorstellung der Strecke durch Benjamin Kächele, dem leitenden Ingenieur der beiden Flurneuordnungsverfahren, ging es mit dem Fahrrad durch den Bürgerpark los in Richtung Mögglingen. Nach rund zwei Kilometern leichter Steigung bergauf entlang der Rems erwartete die Teilnehmer am Leisberg, Böbingen die erste Station mit Informationen rund um das Flurneuordnungsverfahren Böbingen.

Das Verfahren wurde 2006 angeordnet, hat eine Größe von rund 880 Hektar und zählt etwa 380 Teilnehmer. Ab dem Jahr 2013 wurden die neuen gemeinschaftlichen Anlagen, das sind z. B. Feldwege, ausgebaut und anschließend vermessen. Derzeit wird die Zuteilung vorbereitet, die vorläufige Einweisung in den Besitz ist für den Herbst 2022 geplant.
Nach der Präsentation des Flurneuordnungsverfahrens Böbingen und einsetzendem Regen ging es in hohem Tempo weiter in Richtung Mögglingen. Nach der Überquerung der neuen B 29-Umgehung Mögglingen über die Feldwegbrücke zum Sternhof und bei inzwischen nachlassendem Regen wurde an der zweiten Station den Radlern das Flurneuordnungsverfahren Mögglingen (B 29) vorgestellt.

Das Verfahren Mögglingen (B 29) wurde 2009 angeordnet und hat neben agrarstrukturellen und landeskulturellen Zielsetzungen auch die Umsetzung verschiedener Unternehmen, u.a. die Westtangente Mögglingen und den Ausbau der B 29-Umgehung, zum Ziel. Rund 2.590 Flurstücke und 523 Teilnehmer sind am Verfahren beteiligt, bei einer Gesamtgröße von derzeit 1.270 Hektar. Aktuell wird intensiv mit dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, den Gemeinden und den Trägern öffentlicher Belange an der Aufstellung und Abstimmung des Wege- und Gewässerplans, der Plan über die gemeinschaftlichen Anlagen, gearbeitet.
Nach der Vorstellung des Verfahrens ging es für die Radler weiter über die Westtangente hinein nach Mögglingen, um dann direkt wieder aus dem Ort entlang des Sportgeländes in Richtung Heckle-Wald zu radeln. Dort angekommen, gab es für die Radfahrer in Sichtweite der neu gebauten B 29-Ortsumgehung an der dritten und letzten Station weitere Informationen der Umsetzung der neuen Bundesstraße im Flurneuordnungsverfahren.

Nachdem der Wissensdurst der Teilnehmer gestillt war, ging es überwiegend bergab zum Abschluss auf dem Mögglinger Marktplatz, wo ein reichhaltiges Vesper sowie Kaffee und Kuchen die Radler erwartete. Auch am Markplatz in Mögglingen steht wie im Bürgerpark Böbingen ein Forstwagen der Landkreisverwaltung, welcher immer donnerstags bis sonntags besetzt ist.

Landrat Pavel dankte zum Abschluss den Mitarbeitern des Geschäftsbereichs Geoinformation und Landentwicklung unter Leitung von Jürgen Eisenmann für die hervorragende Organisation der Radtour. Weitere Grußworte sprachen u.a. Kreisrat Riede als Vertreter der Gemeinde Mögglingen und der Böbinger Bürgermeister Stempfle.

Die Teilnehmer der Radtour informierten sich über Flurneuordnungsverfahren im Remstal.
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