Pressemitteilung

Nr. 130 vom 05.03.2019

Neubau der Zentralen Notaufnahme am Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd in Mutlangen wird vom Land gefördert

Für den Neubau der Zentralen Notaufnahme, des Zytostaselabors und weiterer Funktionsbereiche am Stauferklinikum erhält der Ostalbkreis eine Förderung des Landes in Höhe von 9,2 Mio. Euro. Dies teilte Regierungspräsident Wolfgang Reimer jetzt Landrat Klaus Pavel mit.

Gefördert wird der Bauabschnitt 1 einschließlich Vorabmaßnahmen, Lager und Zytostaselabor (Rohbau und Ausbau). Nachdem sich die Patientenzahlen in der Zentralen Notaufnahme im Jahr 2016 nahezu verdoppelt haben und weil die Räume im onkologischen Bereich überlastet sind, sind der Neubau der Zentralen Notaufnahme und der onkologischen Tagesklinik sowie verschiedene Umbauten im Funktionsbereich geplant.

Die aktuelle Planung berücksichtigt bundes- und landesweite Entwicklungen zur Patientennotfallversorgung. Das heißt, die ambulante KV-Notfallpraxis wird in die Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme integriert. Es erfolgt eine gemeinsame Patientensteuerung und -einordnung durch den Betrieb einer gemeinsamen Empfangstheke zwischen Klinik und ambulanter KV-Praxis. Wichtig und von großer Bedeutung für die nachfolgenden ambulanten und stationären Behandlungsprozesse ist eine gemeinsame Einstufung der Schwere der Erkrankung sowie des entsprechend individuellen Versorgungsbedarfes der Patienten und eine klare Gliederung der Behandlungsprozesse und Patientensteuerung innerhalb des Gesamtraumkonzeptes.

Deshalb wird die ambulante Notfallpraxis auf Ebene 1 voll integriert, aber räumlich im Bereich Nord-West Ebene 1 mit eigenen Behandlungsräumen inklusive eigenem Warte- und Funktionsbereich nahe des Eingangsbereiches und dem Empfang platziert. Der Klinikbereich Zentrale Notaufnahme schließt sich nach der Theke im östlich-südlichen Bereich der Ebene 1 an. Die Behandlungsräume und der Wartebereich sind so angegliedert, dass das Praxis- und Klinikpersonal vom Empfang sowie die behandelnden Ärzte und der Erstversorgungsbereich eine gute Einsicht auf die Wartezonen und umliegende Funktionsbereiche haben. Damit ist eine sehr gute Patientensteuerung zwischen Notfallpraxis und Zentraler Notaufnahme der Klinik gegeben.

Aufgrund neuer Anforderungen an die Zytostasezubereitung ist außerdem eine umfangreiche Sanierung insbesondere der Lüftungstechnik erforderlich. Eine Integration des neuen Labors in die Baumaßnahme Zentrale Notaufnahme hat den Vorteil, dass die Zytostaselösungen direkt in den darüber liegenden onkologischen Bereich geliefert werden können.

"Mit der Förderung des Landes können wir die Maßnahmen, die insgesamt mit rund 22 Mio. Euro veranschlagt sind, umsetzen. Mein Dank geht deshalb an Sozialminister Manne Lucha für die Aufnahme des Projekts in das Krankenhausbauprogramm und an Regierungspräsident Reimer für die Förderzusage", so Landrat Klaus Pavel.

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